Tipps & Tricks zum internationalen Energiespartag

Der Fernseher läuft im Standby-Modus. Das Ladekabel steckt aus Bequemlichkeit dauerhaft in der Steckdose und die Pizza wird ordnungsgemäß und dem Zubereitungshinweis folgend erst dann in den Backofen gesteckt, wenn dieser auf Hochtouren läuft. In diesen und vielen anderen alltäglichen Verhaltensmustern werden sich sicherlich einige von euch wiederfinden – wir uns übrigens auch. Deshalb haben wir den heutigen internationalen Energiespartag zum Anlass genommen, mal bewusst durch unsere eigenen vier Wände zu gehen, Energiesünden aufzudecken und nach Lösungen zu suchen, wie wir diese ausmerzen können.

Wir haben ein paar Tipps und Tricks zusammengetragen, die dir und uns helfen sollen, alte Verhaltensmuster und gewohnte Alltagsabläufe aufzubrechen, um dadurch Energie zu sparen und die Umwelt und den Geldbeutel zu schonen.

Tipps für die Küche

  • Tipp 1: Jeder Topf braucht seinen Deckel! Verwende beim Kochen und Erhitzen von Speisen immer einen Deckel. So bleibt die Hitze im Topf und du sparst nicht nur Energie, sondern verkürzt auch die Kochzeit.
  • Tipp 2: Vorheizen war gestern. Die meisten Rezepte und Zubereitungsanleitungen weisen uns dazu an, den Backofen erst einmal ordentlich vorzuheizen bevor Pizza, Auflauf und Co. der Einlass gewährt werden darf. Das ist jedoch bei den meisten Produkten völlig egal. Die Energie, die zum Vorheizen verwendet wird, kann direkt in deine Pizza fließen. Achte jedoch darauf, dass sich dadurch die angegebene Zubereitungsdauer verändern kann.
  • Tipp 3: Der Schnellkochtopf. Mit einem Schnellkochtopf könnt ihr nicht nur bis zu 50 Prozent der benötigten Energie sparen, sondern auch in Sachen Zeit einiges rausholen. Ein weiterer Pluspunkt: Die Zubereitung in einem Schnellkochtopf ist vitaminschonender.
  • Tipp 4: Der Tag-der-offenen-Kühlschranktür ist vorbei. Schließe die Kühlschranktür zügig. Durch die geöffnete Tür gelangt Wärme in den Kühlschrank, die dieser durch einen erhöhten Energieaufwand wieder regulieren muss.
  • Tipp 5: Mit Restwärme kochen. Zum Ende der Kochzeit kannst du die Herdplatte bereits ausschalten und den Garprozess mit der verbleibenden Restwärme beenden.
  • Tipp 6: Nutze die passenden Töpfe für deine Herdplatten. Beim Kochen solltest du immer darauf achten, dass du die passenden Töpfe für die passenden Herdplatten verwendest. Ansonsten heizt du nicht nur deinem Essen, sondern der gesamten Küche ein.
  • Tipp 7:  Kühlschrank und Gefriertruhe regelmäßig abtauen. Besonders bei alten Kühl- und Gefriertruhen ist es wichtig, dass du diese regelmäßig abtaust. Bei vereisten Kühlgeräten ist der Energieaufwand zur Kühlung der Produkte um ein Vielfaches höher.

Tipps für das Wohnzimmer

  • Tipp 1: „AUS“ ist nicht gleich „AUS“. Viele unserer Elektrogeräte laufen in behäbiger Routine im Standby-Modus und fressen dabei ununterbrochen Strom. Bei Fernseher, Radio und Co reicht es nicht aus, diese lediglich auszuschalten. Ihnen sollte auch im ausgeschalteten Zustand die Stromversorgung gekappt werden. Verwende hierzu eine abschaltbare Steckerleiste.   
  • Tipp 2: Helligkeit am Fernseher regulieren. Bei den meisten Fernsehern sind die Helligkeit und der Kontrast unnötig hoch eingestellt. Dies kannst du selbst regulieren und damit übers Jahr gesehen effizient Strom sparen.
  • Tipp: 3: Raus damit – Ladegerät nur für die Dauer der Aufladung mit Strom versorgen. Achte darauf, dass du deine Ladegeräte nach dem Laden aus der Steckdose ziehst. Ansonsten kann es dazu kommen, dass Strom unnütz weiter fließt. Aber auch die entsprechenden Geräte sollten nur dann mit Strom versorgt werden, wenn ihre Akkus nahezu leer sind. Denn auch wenn das Gerät ausreichend aufgeladen ist und der Ladeprozess beendet werden könnte, fließt weiterhin Strom. Dein Handy solltest du aus diesem Grund nicht über Nacht laden, da es sonst meist über mehrere Stunden unnötig mit Strom versorgt wird.

Tipps für die gesamte Wohnung

  • Tipp 1: Spielerwechsel – LED- und Energiesparlampen einsetzen. Tausche in deinen vier Wänden alle konventionellen Glühbirnen durch LED-Lampen und Energiesparlampen aus.
  • Tipp 2: Stoßlüften ist angesagt. Lüften ist wichtig. Du sollest jedoch darauf achten, dass du zwei- bis dreimal am Tag deine Fenster ganz öffnest, anstatt sie den ganzen Tag im gekippten Zustand zu belassen. Beim Stoßlüften wird die Luft ausgetauscht und Feuchtigkeit kann entweichen, du verhinderst jedoch, dass die Wände auskühlen und sie anschließend durch einen erhöhten Energieeinsatz wieder erwärmt werden müssen.

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