Einfach nachhaltiger leben – 7 Tipps für den Alltag

Mit dem heutigen Blogbeitrag wollen wir euch 7 Tipps an die Hand geben, die ihr in euren Alltag integrieren könnt und ihn damit nachhaltiger gestaltet. (Anm. der Redaktion 😉: Wir sprechen bewusst von Tipps und nicht von Vorsätzen. Kein Druck! Keine Erwartungen! Nur kleine Hilfestellungen für einen nachhaltigeren Alltag!)

1. Jeder Anfang ist schwer!

Der Weg zu einer nachhaltigeren Lebensweise beginnt mit dem ersten Schritt. Dabei solltet ihr euch nicht überfordern. Sucht euch eine Sache in eurem Alltag aus, die ihr nachhaltiger gestalten wollt. Dabei ist es egal, wo ihr anfangt. Ob es der Kaffee am Morgen ist, für den ihr ab sofort nur noch wiederverwendbare Kaffeefilter verwendet oder die Zahnbürste, die nun nicht mehr aus Plastik, sondern aus Holz oder Bambus besteht.

Nachhaltig leben am Morgen: der wiederverwendbare Kaffeefilter

2. Saisonal und regional einkaufen!

Der Kühlschrank ist leer, die Vorräte aufgebraucht. Der Wocheneinkauf steht an. Doch was soll es überhaupt die nächsten Tage geben? Lass dich doch einfach bei deinem nächsten Einkauf von den saisonalen Produkten inspirieren und suche vorab nach passenden Rezepten. Saisonale Produkte sind dabei nicht nur nachhaltiger, sondern oftmals auch günstiger. Ein weiterer Vorteil deiner Planung: Wenn du genau weißt, was du brauchst, dann verbrauchst du es auch und du musst keine Lebensmittel wegschmeißen. 

Du weißt nicht genau, welches Gemüse wann geerntet wird? Kein Problem! In unserem Online-Shop findest du einen Saisonkalender, der nicht nur nützlich ist, sondern auch ein Hingucker in deiner Küche sein wird.

Was hat gerade Saison? Erfährst du mit dem Saisonkalender!

3. Code checken!

Na, weißt du eigentlich, welche Inhaltsstoffe in deinem Duschgel oder in der Bodylotion stecken? Ist in deiner Gesichtsreinigung Mikroplastik? Um all das zu erfahren, gibt es eine wirklich nützliche App, die dich nicht nur schlauer, sondern deinen Alltag auch nachhaltiger macht. Mit „CodeCheck“ kannst du ganz einfach kontrollieren, was in deinen Produkten steckt. App installieren, Barcode scannen und schon erhältst du dein Ergebnis. Wenn du insbesondere darauf achten möchtest, dass kein Mikroplastik in deinen Produkten steckt, dann empfehlen wir die Einstellung „Green-Checker“! Also los geht’s!

4. Gelbe Tonne kontrollieren!

Um Plastikmüll einsparen zu können, muss uns erst einmal bewusst sein, woher dieser Müll stammt. Ursachenforschung ist angesagt! Ein Blick in die gelbe Tonne oder den gelben Sack kann dabei helfen. Was fällt in einer Woche an Plastikmüll bei euch an und kann man die verbrauchten Produkte auch verpackungsfrei oder beispielsweise in einer Pappverpackung erwerben?

Nehmt euch bitte nicht zu viel vor. Beginnt mit einem Produkt und versucht hierfür eine plastikfreie bzw. verpackungsfreie Variante zu finden. Ihr dürft euch nicht überfordern. Ich spreche aus Erfahrung. Mein rigoroser Start in ein vermeintlich plastikfreies Leben scheiterte direkt am Kauf von Klopapier. Also: Step by step! Denn nachhaltig ist ein Weg nur, wenn ihr ihn auch nachhaltig verfolgen könnt! 

Was uns einfach fällt sind zum Beispiel beim Gemüse auf die verpackungsfreien Varianten setzen oder  Trockenprodukte wie Nudeln, Mehl oder Reis. Die könnt ihr in einem Unverpackt Laden in eurer Nähe mit eigenen Behältern kaufen. Und unsere Erfahrung: Auch große Supermarktketten haben mittlerweile ein kleines Regal, an dem man sich unverpackte Produkte abfüllen kann. Schaut doch mal, ob sowas bei euch schon möglich ist.

Helfer für deinen plastikfreien Einkauf: 

  • Obst- und Gemüsenetze: (super praktisch für einzelne Produkte wie Pilze und Nüsse)
  • Stasher Bags: super für die ganz kleinen Dinge wie Sesam, Mohn & Co
  • Netzbeutel: damit kannst du alles gut nach Hause transportieren
  • Gläser: alte Gläser sind super für einen Besuch im Unverpackt Laden
Machen plastikfrei Einkaufen einfach: Obst- und Gemüsenetze

5. Secondhand statt Neuanschaffung!

Eines der größten Probleme unsere Gesellschaft ist, dass wir einem Konsumwahn verfallen sind und das Wegwerfen von eigentlich noch brauchbaren Dingen zum Alltag geworden ist. Dabei wollen wir uns nicht gegen jeglichen Konsum stellen, sondern euch dazu inspirieren, bei Kleidung, Möbeln oder anderen Gebrauchsgegenständen auf Secondhand-Ware zurückzugreifen. Das spart Ressourcen und schont euren Geldbeutel. 

6. Tierische Produkte ersetzen!

In den Supermarktregalen finden wir bereits allerhand vegane und vegetarische Ersatzprodukte. Viele sind uns noch unbekannt, doch das Ausprobieren lohnt sich. Wie wär’s, wenn ihr das nächste Mal die Lasagne nicht mit herkömmlichem Hackfleisch macht, sondern auf das vegane Ersatzprodukt zurückgreift oder einfach Linsen verwendet? Tastet euch langsam heran und entdeckt die vegane bzw. vegetarische Produktwelt für euch. Viel Spaß dabei!

7. In der Ruhe liegt die Kraft!

Am Ende wollen wir noch einmal dazu aufrufen, dass ihr euch nicht unter Druck setzt. Neue Gewohnheiten müssen Platz in eurem Alltag finden und das braucht Geduld und Kontinuität. Nehmt euch nicht zu viel vor und arbeitet euch langsam vor.

Wir wünschen euch viel Spaß bei der Umsetzung dieser Tipps und hoffen, dass diese nicht nur eine Herausforderung sind, sondern euren Alltag nachhaltig bereichern. Wir sind gespannt auf eure Erfahrungsberichte!

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