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7 Wege, wie du die Umwelt schützt und auch noch Geld sparst

Ihr wollt euch ein bisschen Extra-Geld sichern und in noch mehr Lebensbereichen umweltfreundlicher leben? Dann sind die nachfolgenden sieben Tipps genau das Richtige für euch und euren Geldbeutel!

1. Tipp: Hinterfragen statt gedankenlos konsumieren

Es versteht sich von selbst, doch eine Erinnerung schadet nie: Bevor ihr ein neues Produkt eurer Begierde kauft, fragt euch, ob ihr das Teil wirklich braucht oder gerade irgendein anderes Bedürfnis befriedigen wollt. Häufig kaufen wir Dinge, um uns besser zu fühlen, was auch für ein paar Sekunden nach Kauf anhält, aber dann genauso schnell wieder verfliegt. Hinterfragt also, ob diese neue Sache wirklich überlebenswichtig für euch ist. Und wenn ja, warum (gescheite Gründe).

Noch mehr Tipps zu dem Thema findet ihr im Beitrag „Minimalismus für Anfänger“.

2. Tipp: Standby-Geräte ausschalten

Ein Beispiel: Der Strom des Fernsehers im Standby-Modus kostet euch im Jahr 100 bis 150 Euro mehr, die ihr so ganz einfach für Nützlicheres ausgeben, sparen oder spenden könnt. Geht einfach mal durch die gesamte Wohnung und checkt, wie viele Geräte im Standby-Modus laufen und schaltet sie bei Nichtbenutzung einfach aus.

3. Tipp: Leitungswasser trinken und vegan ernähren

Wasser aus Plastikflaschen, die die Umwelt belasten, kostet meistens mehr als das Wasser aus der heimischen Leitung. Glücklicherweise leben wir in einem Land, indem wir bedenkenlos aus der Leitung Wasser trinken können. Außerdem ist stilles Wasser gegenüber Mineralwasser leichter verdaulich und eine tolle Ergänzung für die eigene Gesundheit.

Fleisch aus Massentierhaltung ist nicht die umweltfreundlichste Variante und Bio-Fleisch teuer. Außerdem belastet der Konsum von tierischen Lebensmitteln unsere Umwelt, egal ob bio oder nicht. Denn mehr als die Hälfte (ca. 60%) der Treibhausgas-Emissionen in der Landwirtschaft stammen aus der Produktion tierischer Produkte.

Wenn du nicht ganz darauf verzichten möchtest, versuche einfach weniger Fleischgerichte in deine Mahlzeiten zu integrieren. Wenn dir eine Umstellung schwerfällt, haben wir mit der NATURALOU-App den perfekten Begleiter für eine umweltfreundliche Ernährung für dich. Alle Infos zu der App findest du hier.

4. Tipp: Restekochen, Foodsharing und das Verfallsdatum

„Mindestens haltbar bis“ heißt nicht „sofort tödlich ab“. Ein Mindesthaltbarkeitsdatum heißt vielmehr: Ein Produkt ist bis zu einem bestimmten Zeitpunkt MINDESTENS haltbar. Sollte das Datum abgelaufen sein, kann das Produkt (ahhängig von der Art des Lebensmittels) noch Tage, Wochen oder sogar Monate haltbar sein. Also nicht gleich panisch in den Müll werfen.

Bei Facebook gibt es einige tolle Foodsharing-Gruppen, in denen Lebensmittel kostenlos verschenkt und abgeholt werden können. Oder ihr veranstaltet ein großes gemeinsames Restekochen mit Freunden. Werdet kreativ und probiert Rezepte aus, die ihr sonst so noch nicht gekocht habt aus euren Resten.

Hier lernt ihr, wie ihr Lebensmittel ohne Plastik einfrieren könnt. 

5. Tipp: Wäsche bei 30 Grad Celsius waschen

Wusstet ihr, dass wenn ihr eure Wäsche bei 30 anstatt 40 Grad wascht, 40% Energie dabei spart pro Waschgang? In der Regel wird die Wäsche genauso sauber und frisch. Habt ihr auch schon einmal vom Eco-Waschprogramm eurer Maschine Gebrauch gemacht? Auch ein Tipp: Wäsche nur dann waschen, wenn sie wirklich dreckig ist.

6. Tipp: Sich beschenken lassen oder gebraucht kaufen

Es muss nicht alles immer total neu sein – Second Hand, Vintage und Gebrauchtes hat seinen ganz eigenen Charme. Ein unschlagbarer Vorteil: Manche Sachen findet ihr so nirgendsow anders und die Teile erzählen ihre ganz eigene Geschichte. Mit jeder Macke und jeder kleinen Ecke drin.

Auf Ebay Kleinanzeigen gibt es unter der Rubrik „zu verschenken und tauschen“ ganz viel kostenlos abzugrasen und auch in Facebook-Gruppen wie „Verschenks“ oder „Free your stuff“. Kostenlose Outfits für die nächste Party könnt ihr euch auf Kleidertauschpartys holen.

Ihr wollt eure Kleidung länger haltbar machen? So geht’s!

7. Tipp: Stellt Putzmittel selber her

Viele Putzmittel sind umweltschädlich und teuer. Holt euch daher Inspiration für die Herstellung eigener Putzmittel und belastet nicht weiter die Umwelt oder euren Geldbeutel. Im Internet gibt es wahnsinnig viele DYI-Rezepte zum Putzen vom Badezimmer, der Küche oder sogar für Waschmittel.

Was fehlt noch auf unserer Liste? Teilt eure Ideen mit uns in den Kommentaren!

2 Idee über “7 Wege, wie du die Umwelt schützt und auch noch Geld sparst

  1. Avatar
    Gudrun Lücking sagt:

    wir benutzen seit einiger Zeit leere Briefumschläge (einmal durchgeschnitten) als Notizzettel.
    Alles, was nicht offiziel gedruckt werden muss, wird auf bereits einseitig bedrucktem Papier ausgedruckt.

    Einkaufen auf dem Wochenmarkt ist gut, um Verpackung zu sparen. Mit Stoffbeuteln, u. a. auch ein sandiger für Kartoffeln, ein ganz sauberer für Brot und recykelten Papiertüten für Kleinkram (z. B. kleineres Obst/ Gemüse), wird der Materialverbrauch gesenkt.
    Einige Händler nehmen zur Beerensaison auch die gereinigten Kunststoffschalen zurück und Eierpappen sind sowieso kein Problem – wieder befüllen lassen oder zurückgeben.

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