Zero Waste Challenge Natural

Zero Waste Challenge: In 30 Tagen zu einer grüneren Welt beitragen | Teil 1

Willkommen zur 30-Tage-Zero-Waste-Challenge! Danke, dass ihr euch dazu entschieden habt, die Welt in den nächsten Tagen ein bisschen grüner zu machen und die Themen Umwelt, Nachhaltigkeit und Less Waste unterstützt. Macht euch bereit für einige Veränderungen, raus aus der Komfortzone und viel Spaß!

Bei dieser Challenge geht es darum, mit kleinen Schritten jeden Tag ein wenig mehr Less Waste in euren Alltag zu integrieren. Es geht nicht darum, alle Ideen auf einmal umzusetzen. Das ist super schwer. Wir können nicht von jetzt auf gleich die Welt retten. Aber wir können sie jeden Tag ein bisschen grüner machen.

Wir geben euch jeden Tag eine Aufgabe vor, die ihr in euren Alltag implementieren könnt. So steigert ihr euch täglich hin zu mehr Less Waste und bekommt neue Ideenansätze, an die ihr anfangs vielleicht gar nicht gedacht habt.

Bei allen Dingen, die ihr austauschen oder weglassen sollt gilt: Verbraucht sie erst auf, bevor sie ungenutzt in den Müll geworfen werden. Bei Plastikstrohhalmen bedeutet das beispielsweise, wenn ihr noch welche zuhause habt, braucht sie erst auf. Damit sie nicht völlig umsonst produziert wurden. Kauft danach aber keine neuen.

Seid ihr bereit? Los geht’s!

Tag 1: Weg mit den Plastikstrohhalmen

An Tag 1 fangen wir langsam an und lassen den unnötigsten Einwegartikel überhaupt weg, Plastikstrohhalme. Wenn du im Restaurant oder einer Bar unterwegs bist, bestelle den Plastikstrohhalm bei der Getränkebestellung direkt ab. Wenn der Kellner Unverständnis äußert, kläre ihn freundlich über dein Vorhaben auf.

Wenn du auf den stylischen Zusatz nicht verzichten möchtest, haben wir drei tolle Varianten für dich im Shop: Bambus-, Edelstahl- oder Glasstrohhalme. Welches ist euer Favorit? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Foto: Leevke Struck

Tag 2: Scanne deinen Müll

Das klingt erstmal gewöhnungsbedürftig, dahinter steckt aber ein cleverer Gedanke. Indem du dich bewusst mit deinem Müll auseinandersetzt, wird dir dein (unnötiger) Konsum bewusst. Achte beim Wegwerfen genau darauf: Was davon ist alles Plastik? Wie viele Einwegartikel befinden sich in deinem Müll?

Hier geht es nicht darum, direkt etwas an deinem Verhalten zu ändern, sondern Bewusstsein für deinen Konsum und dein Verhalten zu schaffen. Mach dir ein klares Bild von den Mengen an Müll in deinem Haushalt.

Tag 3: Nimm deine eigene Trinkflasche mit

Eine tolle Gelegenheit auf Plastik zu verzichten und immer etwas zu trinken dabeizuhaben, ist, wenn ihr eure eigene Trinkflasche unterwegs dabei habt. Sobald die Flasche leer ist, füllt ihr sie einfach wieder mit Wasser oder dem Getränk eurer Wahl auf. Es gibt tolle Modelle aus Glas oder Edelstahl. Wie wäre es mit unserem pinken oder mintfarbenen Modell?

Tag 4: Sag “Nein” zu Werbegeschenken

Bringt heute an eurem Briefkasten das Schild „Bitte keine Werbung an“, sollte das nicht bereits schon geschehen sein. Wenn ihr in der Stadt Flyer in die Hand gedrückt bekommt, lehnt freundlich ab. Angebote aus Prospekten gibt es auch häufig in Apps oder im Internet. Stellt da gerne auf digital um.

Tag 5: Bereite dir dein Essen vor

Es ist Mittagspause und ihr rennt in den nächsten Supermarkt, um nur schnell was zum Essen zu holen. Viel zu häufig greifen wir zu den abgepackten Sachen, die nicht unbedingt immer die gesündesten Varianten sind.

Bereitet heute euer Essen für die nächste Mittagspause vor – in unserer NATURALOU App bekommt ihr eine Menge Rezeptideen. Ihr werdet sehen, wie sehr ihr euch auf euer Essen in der Mittagspause freuen werdet.

Tag 6: Verbanne den Plastikbeutel beim Einkauf

Tauscht ab heute den Plastikbeutel gegen den stilvollen Jutebeutel. Setzt ein Statement mit unserem „EcoLove“ oder „Plastik ist out“-Modell.

Foto: Leevke Struck

Tag 7: Sortiere aus und organisiere eine Kleidertauschparty

Wann habt ihr das letzte Mal euren Kleiderschrank aufgeräumt? Heute ist es an der Zeit, Platz für eure Lieblingsteile zu schaffen! Sammelt alles, was ihr aussortiert, in einer Kiste und organisiert eine Kleidertauschparty mit Freunden/Kollegen/Klassenkameraden. Toller Nebeneffekt: Ihr kommt kostenlos an neue, schöne Teile!

Tag 8: Reparieren anstatt wegschmeißen

Häufig schmeißen wir Dinge weg, die eigentlich noch gut sind, aber nur einer kleinen Reparatur benötigen. Es kann unglaublich Spaß machen, Dinge zu reparieren, die kaputt gegangen sind. Dabei lernt ihr nicht nur viel, sondern könnt auch abschalten und eurem gestressten Kopf etwas Ruhe gönnen.

Socken könnt ihr stopfen, den platten Reifen wieder reparieren, Knöpfe annähen und vieles mehr. Wenn ihr keine Zeit habt oder die Sache zu schwer zu reparieren ist (bspw. Maschinen, Nähte, Schuhe besohlen etc.) sucht euch Hilfe.

Tag 9: Tausche deine Zahnbürste aus

Tausche heute deine Zahnbürste gegen die nachhaltige Bambuszahnbürste aus. Wenn du noch einen Schritt weitergehen möchtest, bestelle direkt die feste Zahnpasta am Stiel dazu. Im Vergleich hält der Stick doppelt so lange wie eine herkömmliche Plastiktube. Die ideale Variante für Wanderer und Backpacker, um die Umwelt nicht zu belasten!

Foto: Nina Witte

Tag 10: Verwerte deine Essensreste

Ihr habt eine zu große Portion gekocht? Kein Problem – friert sie ein oder spart sie euch für den nächsten Tag auf. Bevor ihr einzelne Zutaten wegwerft, fragt euch, was ihr noch Tolles daraus zaubern könnt. Probiert beispielsweise ganz neue Rezepte aus!

Tag 11: Fahre Rad oder geh zu Fuß

Eins der einfachsten Dinge, um euren ökologischen Fußabdruck zu verringern: Zu Fuß gehen. Wenn der Weg zu weit ist oder ihr es eilig habt, dann stellt auf das Fahrrad um. Überprüft auch gerne mal, wie schnell ihr mit dem Fahrrad zu eurer Arbeitsstelle oder mit den Öffentlichen kommt. Gerade in großen Städten seid ihr manchmal mit dem Fahrrad schneller. Das große Plus beim Spazieren oder Radfahren: Ihr schadet nicht der Umwelt und euer Körper freut sich über die zusätzliche Bewegung!

Tag 12: Kaufe Second-Hand

Bei eurer letzten Kleiderparty war nichts Passendes für euch dabei? Ihr braucht unbedingt ein neues schönes Kleidungsstück in eurem Repertoire für die nächste Veranstaltung? Kein Problem! Probiert Second-Hand aus. Wenn ihr keine Second-Hand-Läden in eurer Stadt habt, schaut gerne online. Dort gibt es diverse Angebote für euch.

Tag 13: Stell dein eigenes Produkt her

Wie wäre es beispielsweise mit deinem eigenen Waschmittel? Oder einer Body Lotion, Lippenbalsam, Reinigungsmittel, Tee, Badesalz und und und. Es gibt eine Menge Ideen, am besten sucht ihr euch erstmal eine raus, auf die ihr besonders Lust habt.

Kauft euch die Zutaten und legt los! Gerne könnt ihr Freunde einladen, um einen kleinen DIY-Nachmittag zu veranstalten. Denn zusammen macht die Herstellung eigener Produkte so viel mehr Spaß.

Tag 14: Stelle auf feste Seife um

Feste Seife ist nicht nur für die Haut besser, sondern auch für unsere Mutter Erde. Tauscht alle eure Flüssigseifen gegen feste Varianten. Aber erst, wenn ihr eure Flüssigseifen aufgebraucht habt. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, dann lies diesen Blogpost, warum wir feste Seife verwenden sollten.

Habt ihr schon festes Shampoo ausprobiert (hier kommt ihr zur Variante für trockene Haare)? Oder Kernseife? Feste Rasierseife? Festes Deo?

Foto: Leevke Struck

Tag 15: Sammle Müll beim Joggen ein

Heute ist WORLD CLEAN UP DAY! Den feiern wir mit einer gemütlichen Runde virtuellem Ploggen. Nehmt euch euren Jutebeutel mit, schnürt die Joggingsschuhe und startet den Tag mit einem leichten Lauf, währenddessen ihr eure Stadt von hässlichem Müll befreit. Hier geht es nicht um Schnelligkeit, sondern darum, eurer Umwelt zu helfen und gleichzeitig eurem Körper etwas Gutes zu tun.

HAPPY WORLD CLEAN UP DAY!

Hier kommt ihr zum zweiten Teil der 30 Tage Zero Waste Challenge!

4 Idee über “Zero Waste Challenge: In 30 Tagen zu einer grüneren Welt beitragen | Teil 1

  1. Avatar
    Jana Hartkopf sagt:

    Super schöne Idee mit der Challange 👍🏻 Bis auf das ich den Müll noch nicht scanne haben ich in diesem Jahr schon den Rest umgesetzt in unsere Familie. Eine Frage habe ich jedoch. Mit der festen Zahnpasta kommenich nicht so gut klar, welche Alternativen gibt es noch ? Danke für Motivation die Welt zu retten 😘

  2. Avatar
    Ulla Groh sagt:

    Hallo Louisa,
    ich lese dich sehr gerne und daher wollt ich natürlich auch bei dieser Challenge mitmachen. Zu meinem eigenen Erstaunen läuft bei uns zuhause schon ne Menge echt gut……….heute zum Beispiel haben wir keinen Müll, den wir wegwerfen. Gestern wurde im unverpackt Laden eingekauft und auf dem Markt ( da finde ich übrigens den Plastiktuetenverbrauch mega hoch, fast jeder Stand packt einem alles in Tuetchen ein….). Wo wir noch dran arbeiten sind Milchprodukte. Meine H Milch gibts nicht in Glas ( Hersteller ist angeschrieben und gefragt), aber ich liebäugel mit einem Joghurmaker, mit dem ich dann aus der Vollmilchaus der Flasche Joghurt, Quark und Frischkäse selber machen kann…das würde den gelben Sack noch mehr verkleinern.

    Frei mich auf weiter Tipps und Ideen von Dir

    liebe Gruesse
    Ulla Groh

  3. Avatar
    Chris sagt:

    Das meiste ist für uns seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit. Bin schon etwas älteres Semester und sozusagen ökologisch aufgewachsen und erzogen worden. Ich finde die Challenge aber ganz toll und eine schöne Sammlung und Anregung für alle, die sich vielleicht bisher noch nicht so sehr mit der Thematik befasst haben.
    Aber ein wenig traurig ist es schon, dass viele dieser Dinge seit meiner Jugend vor über 30 Jahren schon bekannt sind und immer wieder thematisiert wurden, aber es trotzdem noch nicht die Regel ist und nicht jeder so lebt und achtsam mit der Umwelt umgeht. Eigentlich schade, wenn man es so überlegt.

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