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10 grüne Tipps für Zero Waste in der Küche

Wie viel Einwegprodukte befinden sich in eurer Küche? Manchmal ist uns gar nicht bewusst, was wir den ganzen Tag über beiläufig benutzen, weil gewisse Vorgänge schon völlig automatisch ablaufen. Die Reste vom Gemüseschneiden landen zuerst auf einem Küchenrollenpapier, um dann in der Plastikmülltüte ihr Ende zu finden. Ihr wollt eure Küche und das Kochen grüner gestalten? Dann sind diese 10 Tipps genau das Richtige für euch!

Tipp 1: Weg mit der Küchenrolle aus Papier!

Das angesprochene Küchenpapier könnt ihr direkt als Erstes aufbrauchen und nicht mehr nachkaufen. Es gibt zwei Möglichkeiten für eine nachhaltige Variante: Entweder ihr benutzt keine Küchenrolle mehr oder ihr benutzt beispielsweise solche aus Stoff. Der Vorteil: Sie ist wiederverwendbar! DIY-Anregungen gibt es auf Pinterest.

Wie ihr eure Essensreste plastikfrei einfrieren könnt, lest ihr hier.

Tipp 2: Langlebige Putzutensilien für eure Küche

Bürsten aus Holz sind eine stylische und praktische Alternative, um euer Geschirr, das Obst und Gemüse von Dreck zu befreien. Öko-Spülschwämme und -schwammtücher haben im Unterschied zum herkömmlichen Schwamm den höchstmöglichen Anteil an regenerativen, biologisch abbaubaren Fasern aus Baumwolle und Sisal. So können sie nach Vollendung ihrer Amtszeit besser entsorgt werden. Vorher könnt ihr sie sogar mit 60° Celsius in der Waschmaschine waschen, um ihn über einen längeren Zeitraum zu nutzen

Zur Übersicht aller NATURALOU Küchenprodukte kommt ihr hier.

Tipp 3: Obst und Gemüse selbst anbauen

Wie wäre es mit dem eigens gezogenen Obst und Gemüse vom Balkon oder aus dem Garten? Da schmecken das Gemüse und Obst auch gleich viel besser! Wenn ihr nicht selber anbauen könnt oder wollt, könnt ihr auch die eigene Öko-Kiste zu euch nach Hause bestellen.

Tipp 4: Biogerechten Küchenabfall kompostieren statt wegwerfen

Die organischen Küchenabfälle könnt ihr einfach als Dünger verwenden! Genial, oder? Damit euer Obst und Gemüse noch besser schmeckt und gedeiht. In unseren Highlights auf Instagram findet ihr eine Anleitung, wie ihr euren eigenen Komposteimer für zuhause nachbaut. Viel Spaß beim Bauen!

Tipp 5: Auf die Mülltüte verzichten

Anstatt Geld für Plastiktüten auszugeben, spart es lieber und benutzt keine Mülltüte mehr. Ihr könnt unten in den Mülleimer eine Stoffservierte oder altes Zeitungspapier platzieren. Allerdings beachtet bei diesem Tipp, dass ihr euren Mülleimer regelmäßig sauber haltet, ansonsten könnte es unangenehm werden.

Tipp 6: Aromatischer Kaffee & beutelloser Tee

Habt ihr schon mal was von Slow-Kaffee gehört? Das ist die gute alte Art Kaffee zu brühen und nicht auf Kapseln zurückgreifen zu müssen. Dabei geht es darum, das Kaffee machen zu zelebrieren und sich so richtig viel Zeit zu lassen. Für den Tee habt ihr die Möglichkeit mit einem wiederverwendbaren Teebeutel zu arbeiten oder einen Teebeutel aus Metall zu verwenden.

Plastik vermeiden: Diese fünf Tipps kann jeder umsetzen

Tipp 7: Backen ohne Backpapier

Fettet euer Backblech gut ein, dann könnt ihr getrost auf Backpapier verzichten. Das Blech nach jedem Backen kurz sauber zu machen, bleibt trotzdem nicht aus. Vor allem, wenn etwas festgebacken ist. Daneben gibt es noch die Alternative eine Backunterlage aus Silikon zu nutzen. Wie umweltfreundliche ihre Benutzung ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Tipp 8: Mit Stoffservierten das Essen stilvoll gestalten

Papiertücher sind sowas von out, wir nutzen total gerne die Vintage-Schwester: Stoffservierten. Was für einige Leute spießig sein mag, ist für andere stilvoll und umweltbewusst. Nach dem Essen könnt ihr sie einfach waschen und habt sie immer griffbereit im Haus.

Tipp 9: Essen und Trinken für unterwegs – Vorbereitung ist alles!

Anstatt morgens hektisch das Haus ohne Essen für den Tag zu verlassen, bereitet am Vorabend eure Mahlzeiten zu. Mitnehmen könnt ihr sie dann in Edelstahlboxen oder anderen Mehrwegbehältern. Passend dazu ergänzt unser Holzbesteck-Set oder der Göffel eure Mittagspause perfekt.

Euer Wasser könnt ihr in Glasflaschen transportieren, wenn ihr auf Mikroplastik verzichten wollt. Euren Kaffee, Tee oder Kakao könnt ihr aus diesen wunderschönen wiederverwendbaren Bambusbechern genießen.

Tipp 10: Die nachhaltige Küche fängt schon beim Einkauf an

Schreibt euch einen Einkaufszettel. So sorgt ihr dafür, dass ihr nichts Unnötiges einkauft. Niemand braucht 5 Mal Zimt im Schrank. Außerdem verführen Spontankäufe dazu, kurzlebige umweltfeindliche Verpackungen mitzunehmen. Diesen und weitere Tipps für das plastikfreie Einkaufen ohne Unverpackt Laden gibt es hier.

 

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